Was kostet der Heimaufenthalt?

Preise und Finanzierung

Unsere Preise sind Endpreise; kostenpflichtige Zusatzleistungen entnehmen Sie bitte dem Heimvertrag. Pflegebedürftige mit Pflegestufe haben Anspruch auf diverse Leistungen der Pflegekasse sowie unter Umständen auch auf Leistungen der Sozialämter. Von uns erhalten Sie weitere Informationen zu den Themen, Leistungen der Pflegekasse‚ Pflegewohngeld und Sozialhilfe. Selbstverständlich unterstützen wir Sie auch bei der Erledigung sämtlicher Formalitäten, die ein Heimaufenthalt mit sich bringt (Ämter, Kranken- und Pflegekassen, etc.)

Sprechen Sie uns an – wir informieren Sie gerne.

Telefon: 06874 1819-0
E-Mail: info@ah-nunkirchen.de

Vollstationäre Pflege

Mit den Änderungen durch das Pflegestärkungsgesetz 2 und 3 wurde ab dem 01.01.2017 der Pflegebedürftigkeitsbegriff neu definiert. In §14 (1), SGB XI wird er wie folgt festgeschrieben: "Pflegebedürftig im Sinne dieses Buches sind Personen, die gesundheitlich bedingte Beeinträchtigungen der Selbständigkeit oder der Fähigkeiten aufweisen und deshalb der Hilfe durch andere Bedürfen. Es muss sich um Personen handeln, die körperliche, kognitive oder psychische Beeinträchtigungen oder gesundheitlich bedingte Belastungen oder Anforderungen nicht selbständig kompensieren oder bewältigen können. Die Pflegebedürftigkeit muss auf Dauer, voraussichtlich für mindestens sechs Monate und mit mindestens der in § 15 festgelegten Schwere bestehen."

Das Pflegestärkungsgesetz 2 hat nicht nur die Begrifflichkeit neu beschrieben sondern auch die Leistungen und Ansprüche neu festgesetzt. Es gelten fünf Pflegegrade mit neuen Leistungsbeträgen. Folgende Leistungen gewährt die Pflegeversicherung monatlich:

  • Pflegegrad 1: 125 €
  • Pflegegrad 2: 770 €
  • Pflegegrad 3: 1.262 €
  • Pflegegrad 4: 1.775 €
  • Pflegegrad 5: 2.005 €

Die Leistungen der Pflegeversicherung reichen zur Abdeckung des monatlichen Heimentgeltes nicht aus. Daher ist ein Eigenanteil zu zahlen. Der seit dem 1. Januar 2017 für vollstationäre Pflegeeinrichtungen geltende einrichtungseinheitliche Eigenanteil gilt für den Pflegegrad 2-5. Damit zahlen Pflegebedürftige im Pflegegrad 5 genauso viel wie im Pflegegrad 2, 3 oder 4. Der Eigenanteil im Pflegegrad 1 ist höher. Es kann ein zusätzlicher Anspruch auf Leistungen aus dem SGB XII – Pflegewohngeld, Hilfe zur Pflege, Sozialhilfe –bestehen. Gerne informieren wir Sie.

Die aktuellen Heimentgelte (gültig ab 01.01.2018) entnehmen Sie bitte der nachfolgenden Information:

Kurzzeitpflege

Im Rahmen des § 42 SGB XI – Kurzzeitpflege Anspruchsberechtigte der Pflegegrade 2-5 – besteht die Möglichkeit, dass pflegende Angehörige durch die Inanspruchnahme von Kurzzeitpflege für maximal 8 Wochen im Kalenderjahr, entlastet werden können. Die Pflegekasse übernimmt hierzu die pflegebedingten Aufwendungen bis zu einem Gesamtbetrag von 1.612 € im Kalenderjahr.

An die Kurzzeitpflege anschließend kann das Budget der Verhinderungspflege (§ 39 Satz 3 SGB XI) in vollem Umfang verwendet werden, das heißt das Budget erhöht sich um weitere 1.612 € auf insgesamt 3.224 €.

Bei fehlender Pflegebedürftigkeit haben Versicherte nach einem Krankenhausaufenthalt, nach einer ambulanten Operation oder nach ambulanter Krankenhausbehandlung, Anspruch auf die im Einzelfall erforderliche Kurzzeitpflege entsprechend § 42 SGB XI für eine Übergangszeit von maximal vier Wochen im Kalenderjahr. Der Leistungsanspruch wird subsidiär gewährt, wenn die häusliche Grundpflege nach § 37 SGB (1a) SGB V nicht ermöglicht werden kann.

Der Entlastungsbetrag i. H. v. 125 €/Monat kann auch für die Erstattung von Aufwendungen der Kurzzeitpflege in Anspruch genommen werden (§ 45 b (1) Entlastungsbetrag für Pflegebedürftige in häuslicher Pflege).

Informationen

Palliativzimmer

Die Kosten für die Aufnahme in unser Palliativzimmer sind identisch mit den Kosten der Vollstationären Pflege.

 

 

Kontakt

Adresse

Alten- und Pflegeheim St. Sebastian Nunkirchen

Weiskircher Straße 28
66687 Wadern-Nunkirchen
Telefon06874 1819-0
Telefax06874 1819-55

Ansprechpartner

Sabine Lang (Heimleitung) und Melanie Werron-Lauck (Pflegedienstleitung)